Huawei verdoppelt KI-Chip-Produktion: Starker Aufschwung bei Ascend

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Huaweis Chip-Produktion der Ascend-Reihe signalisiert strategische Neuausrichtung angesichts von Nvidia-Beschränkungen

Chinas technologische Ambitionen werden zunehmend durch heimische Innovationen befeuert. Huawei Technologies Co. ist dabei, die Produktion fortschrittlicher KI-Prozessoren deutlich zu steigern. Diese strategische Ausweitung seiner Ascend-Chip-Linie positioniert den chinesischen Tech-Giganten, um von Marktchancen zu profitieren, die sich aus regulatorischen Hürden für seinen Hauptkonkurrenten Nvidia in der Region ergeben. Der Schritt unterstreicht einen breiteren Trend Chinas, seine Abhängigkeit von ausländischer Halbleitertechnologie zu verringern, insbesondere für kritische KI-Anwendungen.

Quellen, die Huawei intern nahestehen, deuten auf eine Verdopplung des Produktionsvolumens des Flaggschiff-Prozessors 910C Ascend für das kommende Jahr hin, mit einem Ziel von rund 600.000 Einheiten. Diese Expansion folgt auf ein Jahr, in dem die Produktion durch US-Handelsbeschränkungen eingeschränkt war und die Lieferfähigkeit beeinträchtigte. Bis 2026 beabsichtigt das Unternehmen, die Gesamtproduktion seiner Ascend-Prozessoren auf bis zu 1,6 Millionen grundlegende Silizium-Einheiten, sogenannte Dies, zu erhöhen. Dieser aggressive Produktionsplan wäre, wenn er realisiert wird, eine bedeutende technische Leistung und ein entscheidender Schritt im Streben Chinas nach technologischer Eigenständigkeit.

Die prognostizierte Produktionssteigerung deutet darauf hin, dass Huawei zusammen mit seinem wichtigsten Fertigungspartner Semiconductor Manufacturing International Corp. (SMIC) Fortschritte bei der Überwindung früherer Produktionsengpässe gemacht hat. Diese Herausforderungen hatten sowohl Huaweis KI-Initiativen als auch Pekings breiteres Ziel, größere Unabhängigkeit bei fortschrittlicher Chiptechnologie zu erreichen, bisher behindert. Die Produktionsschätzungen für 2025 und 2026 beinhalten Berichten zufolge aktuelle Lagerbestände und interne Bewertungen der Ausfallraten bei der Chipherstellung, so Informationen, die Bloomberg vorliegen.

Die Nachfrage nach KI-Prozessoren in China bleibt stark. Große Technologieunternehmen wie Alibaba Group Holding Ltd. und DeepSeek benötigen riesige Mengen dieser Chips für die Entwicklung und den Betrieb ihrer künstlichen Intelligenzplattformen. Diese heimische Nachfrage unterstreicht die strategische Bedeutung der Lokalisierung der KI-Hardwareproduktion. Im Gegensatz dazu hat Nvidia, ein dominierender globaler Anbieter, aufgrund staatlich verhängter Beschränkungen einen erheblich eingeschränkten Zugang zum chinesischen Markt. Allein im Jahr 2024 verkaufte Nvidia Berichten zufolge rund eine Million H20-Chips in China.

Huawei hat öffentlich einen ehrgeizigen Dreijahresplan zur Herausforderung von Nvidias etablierter Marktführerschaft dargelegt. Diese Strategie, vorgestellt vom rotierenden Vorsitzenden Eric Xu, beinhaltet die schrittweise Einführung von Ascend-Prozessoren der nächsten Generation wie den Modellen 950, 960 und 970 bis 2028. Diese Nachfolger der aktuellen 910-Serie sollen die Rechenleistung und Effizienz verbessern und Huaweis Position auf dem heimischen KI-Chipmarkt weiter festigen. Pekings Anweisung, heimische Unternehmen aus Sicherheitsgründen vom Kauf von Nvidia-Produkten abzuraten, hat heimischen Herstellern wie Huawei weiter eine Tür geöffnet.

Trotz dieser Fortschritte bestehen weiterhin Produktionsherausforderungen. Während einige Berichte eine aggressive Verdreifachung der gesamten Halbleiterproduktion chinesischer Unternehmen im nächsten Jahr nahelegen, halten Brancheninsider dieses Ziel aufgrund anhaltender Probleme mit den Produktionsausbeuten – dem Prozentsatz funktionsfähiger Chips, die aus jeder Fertigungscharge stammen – für potenziell unrealistisch. Huaweis aktueller High-End-KI-Prozessor, der zwei Dies durch fortschrittliches Packaging zu einem einzigen Chipsatz integriert, demonstriert Innovation, birgt aber auch Fertigungskomplexitäten, die zu Lieferengpässen beigetragen haben. Nichtsdestotrotz wurden im Sommer Berichten zufolge deutliche Verbesserungen im Produktionsvolumen erzielt, was auf Fortschritte bei der Bewältigung dieser Hürden hindeutet.

Mit Blick auf die Zukunft plant Huawei die Einführung eines neuen Chips, der von Branchenbeobachtern vorläufig als 910D bezeichnet wird, bis Ende 2026. Diese nächste Iteration wird voraussichtlich ein komplexeres Design aufweisen und vier Dies in einem einzigen Paket integrieren, mit anfänglichen Produktionszielen von 100.000 Einheiten. Diese Entwicklung, zusammen mit den Plänen für das Modell 950DT, das für Ende 2026 angekündigt wurde, unterstreicht Huaweis fortgesetztes Engagement für die Weiterentwicklung seiner KI-Prozessorfunktionen. Insgesamt zielen diese Bemühungen darauf ab, im Jahr 2026 rund 1,6 Millionen Dies auf verschiedene Chip-Typen zu verteilen, eine bemerkenswerte Steigerung gegenüber den für 2025 prognostizierten bis zu 1 Million Dies, was Huaweis strategische Position in der sich entwickelnden Landschaft der KI-Hardware festigt.

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