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Die jüngste Serie „Alien: Earth“ hat eine Menagerie außerirdischer Lebensformen vorgestellt, die sowohl bei Fans als auch bei Wissenschaftlern Debatten über ihre biologische Machbarkeit ausgelöst hat. Eine Gruppe von Forschern, die die neuen Kreaturen unter dem Gesichtspunkt grundlegender wissenschaftlicher Prinzipien wie Physik, Chemie, Stoffwechsel und Evolution untersucht haben, hat eine Rangliste entwickelt, um ihren Realismus zu bewerten. Während die Grundlage der Franchise in der realen Biologie, die auf extreme Niveaus hochgeschraubt wurde, anerkannt wird, konzentriert sich diese Analyse auf die zugrunde liegende wissenschaftliche Plausibilität dieser Organismen.
Untersuchung der biologischen Grundlagen außerirdischen Lebens
Die Bewertung des wissenschaftlichen Teams priorisiert Organismen, deren dargestellte biologische Prozesse mit bekannten wissenschaftlichen Gesetzen übereinstimmen, auch wenn sie für dramatische Effekte übertrieben werden. Die Rangliste beginnt mit der großen, blutsaugenden Zecke, einer Kreatur, deren Fressverhalten, obwohl in der Größe übertrieben, Ähnlichkeiten mit terrestrischen Zecken aufweist, die sich beim Blutsaugen erheblich aufblähen. Der schnelle Tod ihres Beutetiers wird auf einen hämorrhagischen Schock zurückgeführt, ein plausibles Ergebnis erheblichen Blutverlusts. Der Abwehrmechanismus der Zecke, die ein luftgetragenes Toxin freisetzt, um ihre Entfernung zu verhindern, findet auch Parallelen in der vielfältigen Palette chemischer Abwehrmechanismen der Erde, die sowohl von Flora als auch von Fauna genutzt werden.
Als Nächstes auf der Liste steht D. plumbicare, eine pflanzenähnliche Entität, die zunächst als fleischfressende Pflanze klassifiziert wurde. Ihre grüne Färbung deutet auf eine photosynthetische Fähigkeit hin, ein Prozess, der typischerweise mit Organismen assoziiert wird, die eine große Oberfläche besitzen, wie z. B. Blätter. Die kugelförmige Morphologie von D. plumbicare stellt jedoch eine Herausforderung für eine effiziente Photosynthese dar, insbesondere in schattigen Umgebungen. Diese Diskrepanz deutet auf eine mögliche Abhängigkeit von einer mixotrophen Strategie hin – einer Kombination aus Photosynthese und Prädation –, ein Phänomen, das bei einzelligen Organismen auf der Erde beobachtet wird, aber bei komplexen mehrzelligen Lebewesen weniger verbreitet ist. Die Möglichkeit symbiotischer Beziehungen, ähnlich wie Korallen photosynthetische Algen beherbergen, wird ebenfalls in Betracht gezogen.
Die Komplexität parasitärer und metabolischer Anpassungen
Der Trypanohyncha ocellus, ein tintenfischähnlicher Parasit, der die Augenfunktionen und das Nervensystem seines Wirts übernimmt, stellt einen faszinierenden Fall dar. Während das Konzept von Parasiten, die das Verhalten ihres Wirts manipulieren, in der Realität verankert ist, wie z. B. beim Ophiocordyceps-Pilz oder Toxoplasma gondii, beinhalten diese terrestrischen Beispiele typischerweise einfachere Organismen, die grundlegende Verhaltensänderungen hervorrufen. Der T. ocellus hingegen zeigt fortgeschrittene Mobilität, Intelligenz und strategische Aktionen, was auf eine ausgefeiltere neuronale Architektur hindeutet, möglicherweise durch verteilte Nervenknoten, ähnlich denen bei Tintenfischen. Ein Streitpunkt bleibt die schiere Länge seiner Tentakel, die terrestrische biologische Analoga zu übersteigen scheint, und die grundlegende Notwendigkeit seines parasitären Lebensstils für eine scheinbar so formidable Kreatur.
Der fliegenähnliche Organismus, der Metall und Metallerze verzehrt, führt das Konzept der Chemolithotrophie ein, eines Stoffwechselprozesses, den einige terrestrische Mikroorganismen nutzen, um Energie aus anorganischen Verbindungen zu gewinnen. Die Anwendung dieses Prozesses auf einen komplexen, mehrzelligen und mobilen Organismus wie die dargestellte Fliege wirft jedoch erhebliche Fragen auf. Multizellularität und Flug sind energieintensive Unternehmungen, was die Metalloxidation zu einer unwahrscheinlichen primären Energiequelle für eine solche Kreatur macht. Der Metallkonsum könnte potenziell als ergänzende Ressource dienen und zur Biomineralisierung für ein metallisches Exoskelett beitragen, ein Prozess, der bei einigen terrestrischen Weichtieren zu sehen ist.
Der Xenomorph: Ein Gipfel der Unwahrscheinlichkeit
Der Xenomorph, ein Markenzeichen der „Alien“-Franchise, rangiert aufgrund seiner erstaunlich schnellen Wachstumsrate am niedrigsten in Bezug auf die biologische Plausibilität. Der Übergang von einem aufkeimenden „Brustausbrecher“ zu einem voll ausgereiften Erwachsenen innerhalb weniger Tage würde, unter der Annahme einer menschenähnlichen Stoffwechseleffizienz, den Verzehr und die Umwandlung von Millionen von Kalorien erfordern – was über einer Tonne Fleisch entspricht. Selbst bei einer deutlich höheren Stoffwechseleffizienz ist die Entwicklung des Xenomorphs durch die grundlegenden Gesetze der Masse- und Energieerhaltung begrenzt. Ohne sichtbare Nahrungsaufnahme oder eine extrem dichte, bereits vorhandene Energiequelle bleibt seine schnelle Reifung wissenschaftlich herausfordernd. Darüber hinaus würde sein räuberisches Verhalten, wenn er seine zahlreichen Opfer verzehren würde, wahrscheinlich zur Erschöpfung der Beuteressourcen führen und sein eigenes Überleben in jedem natürlichen Ökosystem untergraben. Die Implikation, dass Xenomorphe Bio-Waffen sein könnten, die zur Auslöschung von Ökosystemen entwickelt wurden, bietet eine mögliche, wenn auch künstliche, Erklärung für ihre Existenz.
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