Die ehemalige Villa der legendären Schauspielerin Bette Davis in Maine, liebevoll bekannt als „Witch Way“, hat einen neuen Besitzer gefunden, was eine bedeutende Transaktion auf dem Luxusimmobilienmarkt darstellt. Das weitläufige Anwesen, das sich auf acht Hektar in Cape Elizabeth, Maine, erstreckt, wurde ursprünglich für 15 Millionen US-Dollar angeboten und für 13,4 Millionen US-Dollar verkauft, was ein anhaltendes Interesse an historisch bedeutsamen Häusern zeigt.
Dieses Küstengrundstück, auf dem Davis während ihrer Ehe mit dem Schauspieler Gary Merrill lebte und ihre Kinder aufzog, bietet eine einzigartige Verbindung zum goldenen Zeitalter Hollywoods. Der Verkauf, der von den Maklern Sam Michaud und Bill Gaynor von Legacy Properties Sotheby’s International Realty abgewickelt wurde, zog nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die Transaktion wurde nach nur 30 Tagen auf dem Markt bemerkenswert schnell abgeschlossen. Michaud beschrieb die Gelegenheit als „einmalig im Leben“.
Obwohl das ursprüngliche Haus, in dem Davis lebte, nicht mehr steht, verfügt die heutige 7.600 Quadratmeter große Residenz, die 2002 erbaut wurde, über fünf Schlafzimmer und acht Badezimmer. Das Anwesen umfasst auch ein 2.000 Quadratmeter großes Kutschenhaus mit eigenen Annehmlichkeiten, eine Scheune und beeindruckende 1.200 Fuß Küstenlinie, was seinen Wert als erstklassiges Küstengut unterstreicht.
Bette Davis‘ bleibendes Vermächtnis im Kino wird durch ihre produktive Karriere geprägt, die in den 1930er Jahren begann und in 11 Oscar-Nominierungen gipfelte. Ihr Durchbruch in „Of Human Bondage“ führte zu einer Regeländerung bezüglich der Oscar-Nominierungen, und sie gewann 1936 und 1939 die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin. Ihre ikonische Rolle in „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ bleibt ein Eckpfeiler der Filmgeschichte, bemerkenswert für die Spannung am Set mit ihrer Kollegin Joan Crawford, eine Rivalität, die ihre tatsächliche Feindseligkeit widerspiegelte.
Die komplexe Beziehung zwischen Davis und Crawford wurde 2017 in der Fernsehserie „Feud: Bette and Joan“ weiter erforscht. Die Schauspielerin Susan Sarandon, die Davis darstellte, sprach über ihre Erfahrungen mit der Rolle. Sarandon bemerkte, dass ihre langjährige Beziehung zu ihrer Kollegin Jessica Lange ihre Entscheidung, die Rolle anzunehmen, beeinflusste, und hob die kollaborative Natur der Branche hervor, selbst unter erfahrenen Profis, die ihre Karrieren navigieren. Die Darstellung von Davis ermöglichte Sarandon ein tieferes Verständnis der Schauspielerin und löste persönliche Reflexionen aus.